Garmisch
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Garmisch- Partenkirchen

Höllentalklamm

Garmisch-Partenkirchen ist als Reiseziel in den deutschen Alpen wahrscheinlich jenes, welches auf ganzer Linie am meisten zu bieten hat. Mit der Zugspitze, dem Wettersteingebirge, dem Alpsee, der Partnachklamm und der Höllentalklamm und viele weitere Attraktionen in der näheren Umgebung, wie Oberammergau und Mittenwald eröffnet sich ein gewaltiges Potenzial an Sehenswürdigkeiten. Viele schöne Seen wie zum Beispiel der Staffelsee und der Walchensee bieten Sportlern und Wanderern schöne Ausflugsziele. Begsteiger, Mountainbiker und Kletterer finden in und um Garmisch ein breites Angebot. 
In Garmisch Partenkirchen gibt es mehrere kleinere Klettergebiete wie zum Beispiel den "Katzenstein", das "Techno Wandl", der "Kleine Domstein & Großer Domstein", das Klettergebiet "Gelbe Wände", der Klettergarten "Herrgottschrofen" und der alpine Klettergarten unterhalb der Alpspitze "Himmelsburg". An der Alpspitze gibt es einen Klettersteig und ein paar klassische, leichte Mehrseillängenrouten. 
Weitere Kletterwände findet man  rund um Oberammergau und  in Richtung Mittenwald. Das beste Klettergebiet für fortgeschrittene Kletterer ist die chinesische Mauer in Seefeld.

Skatepark Garmisch Partenkirschen

Im Sommer kann man hervorragend Wandern, Mountainbiken, Schwimmen und die Attraktionen der Umgebung erkunden.

Skisprungschanze

Im Winter zeichnet sich Garmisch-Partenkirchen durch seine schönen Ski- und Rodelgebiete, sowie Winterwanderwege aus. Bekannt ist Garmisch vor allem für die Teilnahme an der Vierschanzentournee und der steilen Kandahar- Abfahrt.

Höllentalanger

Höllentalklamm

by J.Weissapr, 2019

Höllentalklamm

Der Aufstieg durch die Höllentalklamm ist anstrengender und länger als der durch die Partnachklamm. Es geht ca. 450 Hm nach oben, wofür man ca. 1  1/2 bis 2 Std. braucht. Regenmäntel, wasser- und rutschfeste Schuhe sollte man dabei haben.
Begsteiger und Wanderer nehmen diesen Weg gerne zur Höllentalangerhütte von dort aus kann man unter anderem die Zugspitze und die Alpspitze besteigen. Vom Ende der Klamm braucht es noch gute 45 Minuten bis zur Hütte. Der Aufstieg ist lohnenswert und der Blick ins Zugspitztal einzigartig.

Höllentalklamm
Hat man die Klamm verlassen braucht man noch 45 Minuten bis zur 
Höllentalangerhütte. 

Höllentalklamm
Nach einem kräftigen Regenfall dauerte es 15 Minuten bis sich ein gewaltiger Wasserfall bilden konnte.
HöllentalklammHöllentalklamm
Ein Blick zurück ins Tal und hinauf zur Alpspitze.
Höllentalklamm
Über einige Stege und durch viele Tunnels führt der Weg  durch die Klamm. Im Winter ist diese  gesperrt.
Höllentalklamm
Zugspitze

Höllentalanger- Schwarzenkopf

by J.WeissAug, 2020

Nach dem Unwetter im Juni war der übliche Weg von Hammersbach ausgehend gesperrt gewesen, eine alternative Rute führt rechts der Bushaltestelle durch den sagenhaften Bergwald zum Eingang der Höllentalklamm. Der Weg ist schöner als der übliche Weg zum Eingang der Klamm. Wenn jetzt noch die Unwetterschäden im sagenhaften Bergwald beseitigt werden, ist der Weg für Familien mit Kindern der Hammer.
Am Ende der Höllentalklamm hat man die Gelegenheit, eine Rast einzulegen. Im Hochsommer bietet sich das Gebiet zum Spielen im Wasser an, bevor man weiter zur Höllentalangerhütte aufsteigt. Wer den Weg zum Schwarzenkopf abkürzen möchte, kann von hier aus über den Stangensteig zurück und kurz vor der Brücke den Knappensteig hinauf zu den Knappenhäusern gelangen. Für den Weg über den Knappensteig ist Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erforderlich, der Weg wird als schwarz ausgewiesen. 

TreibholzTreibholzSchmetterlingKäferSpinneAstBachufer
Schwazenkopf 1818m ü.NN.
Der Weg bis zum Kreuzeck wird an der Höllentalangerhütte mit 2 Stunden und als mittelschwer ausgewiesen. Das Pannorama auf dem Weg ist einzigartig und der Aufstieg nicht anstrengend. Im Bildzentrum liegt das Ziel der Schwazenkopf 1818m ü.NN.
Höllentalklamm
Nach 30 Minuten erreicht man die Knappenhäuser.
Höllentalanger
Ein Blick zurück zu den Knappenhäusern zeigt den deutlichen Wegverlauf durch die Felsen.
Osterfelderkopf
Wer möchte, kann dem Weg, bis auf den 2030 m ü. NN. Hohen Osterfelderkopf folgen und mit der Alpspitzbahn ins Tal fahren. Alternativ kann man zum 1818 m ü. NN hohen Schwarzenkopf wandern und von dort aus hinab zum Kreuzeckhaus laufen. Wer schnell ins Tal möchte, kann von hier die Kreuzeckgondelbahn nutzen. Kurz vor dem Kreuzeckhaus führt der recht steile Jägersteig zurück nach Hambach.
Waxenstein
Der Abstieg über den Jägersteig zieht sich, insgesamt ist die Rundtour mit  13,6 km und  1057 hm ausgeschrieben. Wir haben insgesamt 9 Stunden gebraucht, angegeben ist die Tour mit 6,5 Stunden.

Eckbauer (1237 m) über die Partnachklamm

Die Tour beginnt am Skistadion (720Hm), von dort aus folgt man der Strasse in Richtung Partnachklamm. Bis zum Eingang der Klamm braucht es 25 Minuten. Die Tour kann im Sommer und im Winter begangen werden. Insgesamt muss man für die Rundtour 4 Stunden einplanen.

Partnachklamm
Der Weg durch die Partnachklamm dauert 30-45 Minuten, bei viel Betrieb kann es schon stressig werden und länger dauern.
Partnachklamm
Die Klamm hat zu jeder Jahreszeit ihren eigenen Charm. Im Sommer erscheint das Wasser in einem schönen Tyrkis und die kühle Luft bietet an heißen Sommertagen Erfrischung.
Partnachklamm
Im Winter hängen teils riesige Eiszapfen von den Wänden und es ist eiskalt. Viel Sonne gelangt in dieser Jahreszeit nicht in die Klamm.
Partnachklamm
Partnachklamm
Ausblick auf das Reintal
Am Ende der Klamm folgt man dem Weg bis nach 200 m links ein kleiner Pfad hinauf zum Graseck abzweigt. Am Graseck gibt es mehrere Einkehrmöglichkeiten mit grandiosem Ausblick auf das Reintal.
Partnachalm
Vom Graseck führt ein schöner Weg über die Eiserne Brücke hinüber zur Partnachalm, über welche man wahlweise  zurück zum Anfang, oder zum Ende der Klamm gelangt.
Richtung Eckbauer
Wir folgen den Schildern in Richtung Eckbauer der Straße. Nach 1 km führt uns eine Abzweigung links in den Wald. Über einen schmalen Weg führt der Weg uns über Serpentienen hinauf zum Eckbauer.
Wettersteingebirge
Auf der Terasse beim Eckbauer kann man das Pannorama auf das Wettersteingebirge geniessen.
Abstiegsvarianten gibt es einige. Im Sommer könnte man sich entscheiden mit der Bahn ins Tal zu fahren, oder einfach über die Rodelpiste ins Tal zu wandern was  1,5 Stunden braucht. Im Winter wäre es ideal Skier, oder einen Schlitten  zu haben um die Abfahrt ins Tal zu genießen.

Murnau Staffelsee

Zwischen Kochelsee und Garmisch liegt Murnau, bekannt als idyllische Künstlerstadt. In Murnau findet man in der Fussgängerzone einige Geschäfte, Kaffees, Galerien und Atelliers.
Mein Tipp ist das Griesbräu Brauhaus hier gibt es gutes Bier und  gutes Essen.
Die Künstler Gabriele Münter/ Wassily Kandinsky und Marianne von Werefkin/ Alexej Jawlensky machten mit ihren Gemälden die Stadt berühmt.
Mich hat vor allem die kleine Bierbrauerei  Griesbräu und das gute Essen inspiriert. Nach einem Stop in der Brauerei bietet eine Schifffahrt über den Staffelsee die besten Panoramen auf Das blaue Land.

Murnau Staffelsee
Murnau Staffelsee
Murnau Staffelsee
Murnau Staffelsee

Hanger

Das Klettergebiet Hanger befindet sich zwischen Garmisch und Mittenwald kurz hinter der österreichischen Grenze. Es gibt ca. 4 Routen im mittleren Schwierigkeitsbereich (UIAA 6...7+), alle anderen sind sehr schwer und überhängend.
Die Routen welche ich klettern konnte waren sehr schön. Der Zustieg dauert nicht mehr als 10 Minuten.

Hanger

Hanger
Chinesische Mauer

Chinesische Mauer

Von Mittenwald sind es noch 10 km bis zur Chinesischen Mauer, eine extrem breite und hohe Kletterwand. Südlich ausgerichtet ideal zum Klettern in den kalten Jahreszeiten bietet die Wand überwiegend Ruten im oberen Schwierigkeitsbereich. Der Zustieg ist mit 30-45 Minuten recht kurz, aber nicht unbedingt kinderfreundlich. Wer einen Familienklettergarten sucht findet diesen 10 Minuten vom Wanderparkplatz zur Chinesischen Mauer entfernt. 

Chinesische Mauer

Chinesische Mauer
Chinesische Mauer
Chinesische Mauer